Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule der Hospizarbeit

3 SchlagerUrsula MAhospiz 10 ppOhne ehrenamtliche Begleiter und Begleiterinnen wäre der Arbeitsanfall im Hospiz nicht zu bewältigen, oder zumindest bliebe ein wesentlicher Anteil der seelischen Zuwendung auf der Strecke.

Sie möchten einen würdigen Rahmen in der letzten Lebensphase schaffen, indem sie sich da einbringen, wo Unterstützung, Entlastung und Begleitung notwendig und gewünscht ist.

Die Bedürfnisse und Wünsche des schwerstkranken und sterbenden Menschen stehen im Vordergrund.

Die Ehrenamtlichen bringen ihre kostbare Zeit mit. Sie leisten Beistand, spenden Trost, hören zu, können schweigen, wenn Worte nicht angesagt sind, reichen die Hand, sind da.

Sie entlasten und unterstützen die hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, z. B. beim Einkaufen, Kochen oder Backen von gewünschten Speisen.

Voraussetzung für die Mitarbeit im Hospiz als Hospizbegleiter und Hospizbegleiterin ist eine Teilnahme an einem Vorbereitungskurs, in dem die Möglichkeit besteht, sich ausgiebig mit den Inhalten der zukünftigen Arbeit zu befassen. Die Inhalte und Themen sind vorgegeben.

Neben meiner Tätigkeit als Pflege- und Palliativfachkraft bin ich im Hospiz als Ehrenamtsbeauftragte tätig.

Menschen, die sich ehrenamtlich in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen engagieren, werden dabei professionell angeleitet. Ein regelmäßiger Austausch untereinander ist sehr wichtig. Um die Betreuung kontinuierlich zu verbessern, werden Praxisbegleitung, Themenabende, Supervision und Fortbildungsmaßnahmen angeboten.

Mir ist sehr wichtig, den Ehrenamtlichen zu zeigen, dass sie eine sehr wertvolle Arbeit leisten und ein Teil unseres Teams sind.

 

Ursula Schlager
Palliativfachkraft, Koordinatorin
im Christlichen Hospiz Pforzheim/Enzkreis gGmbH